Blog Wie entstehen chronische Krankheiten

Chronische Krankheiten – Wie entstehen sie überhaupt?

 

Während in der Natur chronische Krankheiten eigentlich nicht vorgesehen sind und nach wie vor bei Wildtieren nicht vorkommen, sind bei uns Menschen mittlerweile etwa 90 Prozent der Erkrankungen chronisch. Auch bei den Haustieren ist die Tendenz steigend.

Im Normalfall ist jedes Symptom ein Versuch des Körpers, einen entstandenen Schaden zu reparieren.

Wenn du zum Beispiel einen Muskelkater hast, kannst du erkennen, dass du den Schmerz nicht in dem Moment hast, indem der Muskel geschädigt wird, sondern erst am nächsten Tag, wenn die Regulationsvorgänge beginnen. Der Körper ist evolutionsbiologisch darauf programmiert, unter Belastung bestmögliche Leistung zu bringen. Auch wenn er sich dabei übernimmt und womöglich die Versorgung zu kurz kommt. Erst wenn wieder Ruhe einkehrt, kann der Ausgleich beginnen. Das spürbare Symptom kennzeichnet also die Heilungsphase, was wieder sehr sinnvoll ist, weil wir uns so im Optimalfall die Ruhe gönnen, die der Organismus jetzt so dringend braucht.

Wahrscheinlich hast du es selbst schon hunderte Male mehr oder weniger bewusst erlebt. Solange du unter Strom stehst, funktionierst du. Doch dann lässt der Druck nach und du kannst du dich nicht wie erhofft endlich erholen, sondern du bist krank.

Die Behebung der Störung wird unterdrückt, weil sie sich unangenehm anfühlt und weil sie als Schaden gedeutet wird.

Der Ablauf einer akuten Erkrankung, in die nicht eingegriffen wird, ist folgender:

Alles beginnt mit dem Erleiden eines Konfliktes mit dazugehörigem Stress, der über eine pH-Wert-Änderung im Gewebe, Durchblutungsstörungen, Schlafmangel, Appetitverlust und vieles andere mehr zu körperlichen Schäden führt, die allerdings nicht bemerkt werden. Löst sich der Konflikt, setzen die Regulationsvorgänge ein. Abgestorbene Zellen werden ausgeschieden und durch neue ersetzt, wir sind müde, haben vielleicht Nasenausfluss, Fieber, Durchfall oder andere Ausscheidungssymptome und leiden Schmerzen. Ist die Reparatur abgeschlossen, fühlen wir uns wieder gesund.

Bei chronischen Erkrankungen ist dieser Ablauf gestört.

Es gibt drei verschiedene Möglichkeiten, wie eine Erkrankung chronisch werden kann.

    • Der Stress hört nicht auf, weil es zu keiner Konfliktlösung kommt
      Zwar ist es absolut richtig, dass der Körper unter Stress alles gibt, jedoch funktioniert das nicht zeitlich unbegrenzt. Irgendwann sind die Reserven aufgebraucht und durch die Auszehrung kommt es selbst dann zu Symptomen, wenn der Druck nicht nachlässt.
      Zu einer Heilung kann es in einem solchen Fall erst dann kommen, wenn der Konflikt gelöst und die anschließende Reparaturphase abgeschlossen ist. Kommt es zu keiner Konfliktlösung, kann der Betroffene auch sterben.
    • Der Konflikt wurde zwar gelöst, die Regeneration kann jedoch nicht abgeschlossen werden.
      Viele Menschen nehmen sich nicht die Zeit, sich auszukurieren. Steigt das Stresslevel wieder, mobilisiert der Organismus sofort wieder all seine Kräfte, um zu funktionieren, die vollständige Heilung muss jedoch ausbleiben. Andere Gründe für das Ausbleiben einer Regulation können sein, dass die Vitalstoffe fehlen, um die Zellverluste vollständig zu ersetzen oder aber, dass eine medikamentöse Unterdrückung erfolgt, oft sogar wiederholt.
    • Die wahrscheinlich häufigste Form der chronischen Erkrankung entsteht dann, wenn der Konflikt nur unbewusst gelöst wird. Oft erfolgt gar kein Lernprozess, sondern es wächst Gras über die Sache oder man verdrängt. Dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sich die Chance zur Weiterentwicklung wieder und wieder bietet, solange bis wir bereit sind hinzuschauen. Gehen wir zum Beispiel einer ungeliebten Person konsequent aus dem Weg, drückt schon wenig später eine andere genau die gleichen Knöpfe bei uns. So zieht sich bei vielen Menschen mit chronischen Beschwerden ein roter Faden an Problemen durch das Leben, die sich bei genauem Hinsehen untereinander erstaunlich ähneln. Der Betroffene erlebt also die für viele Erkrankungen typischen besseren Phasen, die sich mit schlimmen Schüben abwechseln, je nachdem, wie akut der dazugehörige Konflikt gerade ist.

Das Fazit: Erholung und eine gute Versorgung des Körpers in Krankheitsphasen sind phänomenal wichtig sind und eine medikamentöse Symptomunterdrückung sollte sorgfältig abgewogen werden.

Im Alltag sollte ein gesunder Ausgleich zwischen Ruhe und Stressphasen selbstverständlich sein. Unangenehmen Situationen muss man nicht aus dem Weg gehen, es hilft auch, die Einstellung zu verändern. Denn selbstverständlich ist es auch möglich unter hohen Belastungen gesund zu bleiben, solange man sich eigenverantwortlich für deren Bewältigung entscheidet.
Außerdem empfiehlt es sich, spürbare Konflikte baldmöglichst bewusst zu lösen. Je länger man unter Stress steht, umso langwieriger und schwerer wird die Reparatur sein, die anschließend notwendig ist. Lass dir hierbei vielleicht auch von einem Experten helfen.
Und ja, leider muss man auch sagen, dass es natürlich dazu kommen kann, dass ein aufgelaufener Schaden so groß ist, dass er nicht mehr reguliert werden kann und ein Überleben nicht möglich ist.

Doch man kann etwas tun!

Riesengroße Probleme fallen in der Regel nicht vom Himmel, sondern sind ein Zeichen dafür, dass sich viele kleine über lange Zeit aufstauen konnten.

Außerdem kann man den Körper in seinen Prozessen unterstützen, indem man zum Beispiel mit Entgiftungsmaßnahmen die Ausscheidung fördert, anstatt diese zu unterdrücken.

Wenn du selbst eigenverantwortlich etwas für deine Gesundheit tun möchtest, findest du in meinen Büchern sämtliche notwendige Grundinformation die du brauchst, leicht verständlich und ganz leicht umsetzbar, mit vielen Fallbeispielen.

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